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Safaripark · Tansania

Mkomazi-Nationalpark

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Mkomazi National Park

Foto: Nicola Avery, CC BY-SA 2.0

Fläche
3 245 km²
Gegründet
2006

Mkomazi-Nationalpark: welche Tour oder welches Ticket buchen

Mkomazi ist der trockene, weite, wenig besuchte Park im Nordosten Tansanias, der an die kenianische Grenze und an Tsavo West grenzt, mit den Pare-Bergen im Rücken und dem Kilimandscharo am Horizont; er liegt unmittelbar an der Hauptstraße zwischen der Kilimandscharo-Region und der Küste, sodass das Zange-Tor, sechs Kilometer von der Stadt Same entfernt, etwa zwei Stunden von Moshi, dreieinhalb von Arusha und ebenso lange von Tanga entfernt ist. Damit ist er einer der wenigen Parks Tansanias, die sich als Tagesausflug von Moshi aus machen lassen, mit Aufbruch um 6 Uhr für einen ganzen Tag Pirschfahrt mit Picknick, und der natürliche Zwischenstopp auf dem Weg in die Usambara-Berge, nach Pangani oder nach Daressalam; die Zwei- und Dreitagessafaris ab Arusha und Moshi fügen eine Nacht im einzigen Zeltcamp im Park oder auf den öffentlichen Campingplätzen hinzu, dazu oft den Besuch eines Massai- oder Pare-Dorfs.

Was man nicht verpassen sollte und was die Tour unbedingt enthalten sollte, ist das Nashorn-Schutzgebiet: Seit 2021 öffnet die Nationalparkbehörde einen Teil des eingezäunten Spitzmaulnashorn-Reservats für Besucher, auf geführten Fahrten in eigenen Fahrzeugen zu festen Zeiten und gegen eine zusätzliche Gebühr; das ist die zuverlässigste Gelegenheit, in Tansania Spitzmaulnashörner zu sehen, verlässlicher als im Ngorongoro. Auch das Zuchtgehege für Afrikanische Wildhunde kann besichtigt werden. Die Parkgebühren sind niedriger als auf der nördlichen Safari-Route. Mkomazi bietet nicht die Tierdichte von Tarangire oder der Serengeti, und wer das erwartet, wird enttäuscht; er bietet Weite, Stille, ein Gefühl für den echten Dornbusch und seltene Arten.

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Mkomazi-Nationalpark besuchen: was man sieht

Das Gebiet wurde 1951 zum Wildreservat erklärt und 2006 zum Nationalpark aufgewertet; es umfasst rund 3.245 Quadratkilometer und ist in Wirklichkeit die Vereinigung zweier früherer Reservate, Mkomazi im Westen und Umba im Osten. Zusammen mit Tsavo West jenseits der unmarkierten Grenze bildet es eines der größten geschützten Ökosysteme Ostafrikas, durch das Elefanten, Oryxantilopen und Zebras mit den Regenfällen ziehen. Sein Name bedeutet in der Sprache der Pare so viel wie eine Schöpfkelle Wasser, eine treffende Beschreibung dessen, wie viel davon vorhanden ist. Hier liegt die Südspitze des sahelartigen somalisch-massaiischen Dornbuschlands: graugrünes Akazien- und Commiphora-Gestrüpp, offenes Grasland, uralte Baobabs, einzelne Felshügel und die lange blaue Mauer der Süd-Pare- und Usambara-Berge, dazu saisonale Wasserlöcher und einige Staudämme, von denen Dindira sich am besten zur Tierbeobachtung eignet. Die Spezialität sind die Tiere der Trockengebiete, von denen mehrere anderswo in Tansania selten sind oder ganz fehlen: die Fransenohr-Oryx, die Giraffengazelle, die sich zum Äsen auf die Hinterbeine stellt, der Kleine Kudu, die Coke-Kuhantilope, die Elenantilope, die Grantgazelle, das Dikdik, Giraffen, Zebras, Büffel und Elefanten, die Ende der 1980er-Jahre auf ein Dutzend geschrumpft waren und heute in der Regenzeit mehrere Hundert zählen.

Bis dahin war das Reservat durch starke Beweidung, Brandrodung und Wilderei ruiniert worden. Ab 1989 baute die Regierung es gemeinsam mit dem Naturschützer Tony Fitzjohn, der in Kenia jahrelang mit George Adamson gearbeitet hatte, dem Mann, der durch „Frei geboren“ berühmt wurde, und mit dessen Stiftung wieder auf: Straßen, Landepisten, Rangerposten, ein eingezäuntes und bewachtes Schutzgebiet von rund 55 Quadratkilometern, das mit Spitzmaulnashörnern aus Südafrika und aus einem tschechischen Zoo bestückt wurde, die sich inzwischen fortgepflanzt haben, sowie ein Zucht- und Auswilderungsprogramm für Afrikanische Wildhunde. Löwen, Leoparden, Geparde und Hyänen kommen vor, sind aber dünn verteilt. Unter den Vögeln, über 450 Arten, finden sich Spezialitäten der Trockengebiete wie das Geierperlhuhn, der Somalistrauß, der Dreistreifen-Tschagra und der Violett-Baumhopf. Die Vertreibung der Massai- und Pare-Hirten im Jahr 1988 bleibt ein umstrittener Teil dieser Geschichte.

Mkomazi-Nationalpark: beste Reisezeit, Jahreszeiten und Öffnungszeiten

Die Tore sind von 6 bis 18 Uhr geöffnet. Die Trockenzeit von Juni bis Oktober ist am besten für die Tierbeobachtung, denn der Busch lichtet sich und das Wild sammelt sich an den Staudämmen, auch wenn viele Elefanten dann nach Tsavo abgewandert sind; die kurzen Regen im November und Dezember und die langen Regen von März bis Mai färben den Park leuchtend grün, holen die Elefanten zurück, füllen die Senken und machen die Vogelbeobachtung großartig, doch manche Pisten werden schwierig und das Gras wächst hoch.

Januar und Februar sind ein guter Kompromiss: grün und überwiegend trocken. Zu jeder Jahreszeit ist es mitten am Tag heiß. Planen Sie einen ganzen Tag ein oder zwei Tage mit einer Übernachtung. Same ist die Torstadt, die Usambara-Berge um Lushoto liegen zwei Stunden südöstlich, Moshi und der Kilimandscharo zwei Stunden nordwestlich und die Küste bei Pangani vier Stunden entfernt.

Weitere Touren und Aktivitäten in Tansania

Vor der Reise

Kann ich eine Tour oder Safari im Mkomazi-Nationalpark online buchen?

Ja. GetYourGuide listet 5 Tickets und Touren für Mkomazi-Nationalpark, mit aktuellen Terminen und Preisen und bei den meisten mit kostenloser Stornierung.

Wie groß ist Mkomazi-Nationalpark?

Mkomazi-Nationalpark umfasst 3 245 km².

Wann wurde Mkomazi-Nationalpark gegründet?

Mkomazi-Nationalpark wurde 2006 gegründet.

Wo liegt Mkomazi-Nationalpark?

Mkomazi-Nationalpark liegt in Tansania. Die Karte auf dieser Seite zeigt die genaue Lage.

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